Gemeinde Taarstedt


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Die Gemeinde Taarstedt

Die Ersterwähnung von 1363 gibt das Kirchdorf Taarstedt als „Torstede“ wieder, wobei die Bedeutung des Ortsnamens als die „Stätte des Thor“ deutlich wird. Die Gemeinde Taarstedt (dänisch: Torsted) liegt etwa 12 km nordöstlich von Schleswig und wurde 1938 aus den Dörfern Westerakeby, Scholderup, Kiusballig und Taarstedt selbst zusammen gefügt. Die in erster Linie durch die Landwirtschaft geprägte Gemeinde zählt seit 2007 zum neuen Amt Südangeln.

Bürgermeister: Peter Matthiesen
Gemeinderat: 11 Mitglieder (6 CDU, 3 SPD, 2 KWT)
Einwohner 2017: 899
Fläche: 1350 ha

Die Gemeinde unterhält eine Freiwillige Feuerwehr.
Diese ging am 26.März 2010 durch eine Umstrukturierung der Feuerwehr aus den Ortswehren Taarstedt, Westerakeby und Scholderup hervor. Die Mitglieder des Feuerwehrmusikzuges Westerakeby sind als Musikzug in der Gemeindewehr integriert, unter Beibehaltung der alten Bezeichnung.

Seit 1972 unterhält die Gemeinde im ehemaligen Schulgebäude einen Dorfgemeinschaftsraum, in dem auch private Feierlichkeiten abgehalten werden können. Außerdem fühlt sich in dem Gebäude der ev. Kindergarten mit zwei
Regelgruppen und einer Krippengruppe wohl. Der Kindergarten verfügt über ein attraktives, großzügiges und bewaldetes Außengelände. Grundschulen befinden sich in benachbarten Gemeinden. Der Ausbau der Turnhalle mit Nebenräumen und die Übernahme der ehemaligen Schule bietet zahlreichen Vereinen heute Möglichkeiten, ihr Freizeitangebot zu realisieren.

In der Gemeinde sind diverse Handwerks- und Handelsbetriebe und eine Wohnstätte ansässig.  Hierdurch bieten sich über 150 Arbeitsplätze direkt in der Gemeinde. Durch Versorgung mit einem Glasfaser-Breitbandnetz in der gesamten Gemeinde können alle modernen Kommunikationsmöglichkeiten genutzt werden.

Eine Bebauung kann aufgrund der bestehenden Abrundungssatzung bzw. durch Lückenbebauung erfolgen. Hierdurch kann der typische Dörfliche Charakter in der Gemeinde Taarstedt erhalten bleiben. Eine Mischung neuer Bauten mit historischen Gebäuden lässt die Umsetzung der persönlichen Wünsche zu. Durch den flächendeckenden Ausbau der Erdgasversorgung und eine Abwasserentsorgung wurde der Wohnwert weiter erhöht. Derzeit wird in der Gemeinde eine flächendeckende Versorgung mit einem Glasfaser-Breitbandnetz realisiert. Der Ausbau wird in 2019 abgeschlossen sein, angeboten werden Anschlüsse mit einer Datenrate von 500 Mbit (bei Bedarf auch mehr). Damit wird die Voraussetzung für einen schnellen Datenaustausch geschaffen, der eine wesentliche Grundlage für die zukünftige Attraktivität des ländlichen Raumes gewährleistet.